[Fli4l_dev] Neue fli4l Testversionen, Webseitenzugriff

Nelson Matias nelson at anires.de
Mo Dez 15 22:39:59 CET 2025


Hallo Uwe,

am Mon, 15 Dec 2025 19:38:18 +0100 schrieb Uwe in spline.fli4l.dev

>> "Das syslinux Bootmenü wurde am 22. Juli 2025 erneuert und auf eine 
>> menübasierte Struktur umgestellt. Wir empfehlen deshalb, syslinux auf 
>> dem Bootdevice zu aktualisieren. Beispiel: syslinux -U /dev/sda1 - falls 
>> sda1 das Bootmedium ist."
>> 
>> Das hast Du wohl nicht gemacht, daher der Fehler.  
>
>Habe ich in der Tat nicht, stimmt.
>
>Jetzt habe ich aber noch eine Frage, die von meinen wenig vorhandenen 
>Linux-Kenntnissen zeugt:
>Wie führe ich den oben genannten Befehl so aus, das er auch wirkt?

Weil du den Fehler hast, gehe ich davon aus, das dein Router über ein
eigenes Bootmedium verfügt.

Du kannst mit 'ssh -l root FLI4L-IP' in der Windows-Powershell dich auf
dem laufenden Fli4l einloggen. FLI4L-IP durch die Ip von Fli4l ersetzen.
("-l root" damit zum login der user root und nicht dein Windowsbenutzer
verwendet wird)

einmal eingeloggt kannst du mit 'df' dir die gemounteten Dateisysteme
anzeigen lassen.

cerberus 4.1.0--2025-12-08 # df
Filesystem           1K-blocks      Used Available Use% Mounted on
rootfs                 2005404     94796   1910608   5% /
/dev/sda2              4046560     77908   3742556   2% /opt
/dev/sda1               261864     51492    210372  20% /boot
/dev/sda3            240636804   9670200 218670140   4% /data

Wie du hier sehen kannst ist bei mir /dev/sda1 auf /boot gemountet.

Jetzt den Befehl 'fdisk -l' 
Dir werden alle physikalischen Laufwerke und deren Partitionstabelle
angezeigt. Bei mir ist das nur ein Laufwerk:

cerberus 4.1.0--2025-12-08 # fdisk -l
Disk /dev/sda: 238 GB, 256060514304 bytes, 500118192 sectors
31130 cylinders, 255 heads, 63 sectors/track
Units: sectors of 1 * 512 = 512 bytes

Device  Boot StartCHS    EndCHS        StartLBA     EndLBA    Sectors  Size Id Type
/dev/sda1 *  0,32,33     32,194,34         2048     526335     524288  256M  6 FAT16
/dev/sda2    32,194,35   554,237,3       526336    8914943    8388608 4096M 83 Linux
/dev/sda3    554,237,4   1023,254,63    8914944  500118191  491203248  234G 83 Linux

Die erste Zeile sagt dir: /dev/sda ist ein 240GB Laufwerk.

Erstelle mit deiner Konfiguration lauf Anleitung einen USB-Stick mit dem
Fli4l-System. Idealerweise hat der Stick eine andere Größe als das
eingebaute Laufwerk.

Starte deinen Router mit dem Stick. Wenn du dich jetzt einloggst solltest
du einen Prompt in der Art wie meinen haben. Daran kannst du erkennen ob
wirklich von Stick gebootet worden ist.

wieder ein 'fdisk -l' sollte nun 2 Laufwerke anzeigen. Das eingebaute und
den Stick. 

Du willst nun den syslinux-Befehl auf deinem eingebauten Laufwerk machen.
Am einfachsten zu Erkennen an der Größe. Meiner Erfahrung nach sollte es
immer noch /dev/sda sein. Die eingebaute Festplatte wird vor den
USB-Platten erkannt. Aber es gibt auch Mini-Systeme, die einen internen
Datenträger per USB anbinden. Da kann sich die Bezeichnung ändern.

Wenn das erledigt ist, solltest du dein System wieder normal booten
können.

Der Umweg über den USB-Stick ist notwendig, weil dein jetziges System
noch das alte syslinux drauf hat. Das neue System mit dem neuen syslinux
startet ja nicht. Aber von USB-Stick sollte es ja starten, weil dieser ja
mit dem neuen System erstellt wurde.
Sicherheitshalber kannst du aber nochmal mit dem Recovery-System starten
und die neue Version nochmal von Windows aus übertragen. 

Ich hoffe diese Anleitung kann dir Helfen.


-- 
Gruß

Nelson



Mehr Informationen über die Mailingliste Fli4l_dev