[Eisfair] dhcpd nur auf vorgegebener Netzwerkkarte

Kulzer, Wilhelm wilhelm.kulzer at gmx.net
Di Jan 13 08:48:38 CET 2026


Am 12.01.2026 um 22:16 schrieb Kay Martinen:
> Selbst eingebaut oder Server Hardware (wg. OnBoard)?
> Neuere (echte HW) Server haben meist schon 4 eingebaut (plus ein 
> Management Port).

Onboard - ist ein echter Server.
Geneauer gesagt sind es - wie du schon geschrieben hast - fünf Ports.

>> Port 1 bekommt die IP von einem externen DHCP-Server (/27er-Netz).
> = dhcp-client.

Korrekt. Das ist die Schnittstelle zur "Außenwelt" (aber kein Internet)

>> Port 2 hat eine feste IP für USV und dergl. (/30er-Netz).
> = Statisch.

Korrekt. "Internes" Netz für Sachen wie USV.

>> Port 3 soll via dhcpd ein /22er-Netz bereitstellen mit 1947 
>> verfügbaren IP's.
> 
> Das sind ja mal "Sportliche" Netzgrößen. Brauchst du die wirklich, 
> speziell das 22'er mit so vielen Clients? Ich frage weil das auf eine 
> Größere Installation hin deutet. Und wenn die Wichtig ist dann sollte 
> man evtl. einen weiteren Port und Ausfallsicherung (Redundanz) für 
> dieses Netz einplanen. LACP und ein Zweites Kabel zu einem 2. Switchport 
> wäre dann auch nötig.

Ja und Nein. :-)

Das wird ein Prüfplatz. Ein Prüfling braucht acht IP-Zuweisungen.
Die Lease-Time darf min. 3h betragen, sonst wird die Zuweisung nicht 
akzeptiert. Pro Stunde werden ca. 30-80 Geräte geprüft. D.h. der 
DHCP-Server muss pro Stunde bis zu 640 IPs vergeben. Bei einer 
Lease-Time von 3h muss er somit 1920 IP's verwalten können. Dazu kommt 
noch der Server selbst und ein Prüfrechner. Gleichzeitig aktiv sind aber 
nur max. 10 IPs.

Daher tendiere ich jetzt bereits ein 20'er-Netz daraus zu machen, damit 
immer genügend IPs frei sind.
D.h. keine Redundanz usw. gefordert. Ist eine Spezialanwendung.. :-)

DNS wird auch benötigt, aber nur zu einer einzelnen Dummy-Domain.
Ebenso NTP.

Gruß,
Wilhelm


Mehr Informationen über die Mailingliste Eisfair