[IP-OA_Forum] Repositories beyond Open Access

Kai Henning Gerlach khg at snafu.de
Fr Jan 6 21:17:40 CET 2012


Sehr geehrter Herr Graf,

Das Forum ist oft lesenswert, aber immer wieder stosse ich auf Ihre Aeusserungen und frage mich, ob Sie eigentlich auch schon einmal positiv auf etwas oder jemanden reagiert haben? 

Was hat man Ihnen denn getan? 

Da werden professionelle Mitteilungen ausgetauscht und immer mischt sich eine gallige Stimme ein... Oder nach Max Frisch "Ueberzeugt Sie Ihre Selbstkritik?"

Ich wuensche Ihnen, auch in diesem Sinne, ein friedliches und zufriedenes Jahr 2012!

Ihr
Kai Gerlach




Am 06.01.2012 um 20:20 schrieb Klaus Graf <klausgraf at googlemail.com>:

> Mit was ich zufrieden zu sein habe oder nicht, möchte ich doch ganz
> gern ohne bevormundende Äußerungen aus Zürich selbst entscheiden.
> 
> Fest steht: thematisch gehört die Arbeit nach ZORA.
> 
> Fest steht auch, dass E-LIS genauso unbrauchbare und hundsmiserable
> Metadaten anbietet wie ZORA. Kein Wort von der Institution, bei der
> die Arbeit entstanden ist, was zu einem korrekten Zitat dazugehört.
> 
> In der Mail, auf die ich mich bezog hieß es: "bei uns an der
> Universität Zürich" entstanden. Nach dem verschwurbelten Abstract, das
> keinerlei Interesse weckt, habe ichs vorgezogen, das PDF nicht zu
> öffnen.
> 
> Und da hier vielleicht nicht nur Harnadianer anwesend sind, möchte ich
> ein paar Punkte zum Thema IRrweg zusammentragen:
> 
> - Wissenschaftler suchen nicht in IRs, Suchwerkzeuge wie BASE sind
> weitgehend unbekannt
> 
> - IRs haben keine übergreifende Volltextsuche.
> 
> - IRs zerreisen das Werk von Wissenschaftlern, die die Institutionen wechseln
> 
> - IRs nehmen manchmal ungern die Produktion vor dem Eintritt in die
> Institution (RWTH Aachen)
> 
> - Nach dem Ausscheiden muss sich der Wissenschaftler eine andere
> OA-Bleibe suchen
> 
> - Alumni-Deposits sind unüblich.
> 
> - Auch wenn eine Arbeit mit der Institution (oder ihren Sammlungen)
> eindeutig in Verbindung steht, der Autor aber nicht der Institution
> angehört, wird sie nicht aufgenommen. (Hier verhält es sich so.)
> 
> - IRs gestalten das Hochladen für Wissenschaftler umständlicher als es
> sein müsste (Mendeley & Co. ist bequemer)
> 
> - IRs müllen sich mit "dark deposits" zu, um zu vertuschen, wie leer
> sie in Sachen OA sind
> 
> - IRs parzellieren die Wissenschaft
> 
> - IRs arbeiten meist nicht mit Literaturverwaltungsprogrammen zusammen
> 
> - IRs bevormunden die Wissenschaft, wenn sie bei den Metadaten
> bestimmte Wissenschaftszweige bevorzugen
> 
> Besonders ärgerlich: ZORA kürzt den Vornamen ab, obwohl viele
> Disziplinen dagegen sind. Beispiel:
> 
> Gericke, D. Private Equity - Verträge und Rechtsfragen bei Venture
> Capital Investments (auf Grundlage der SECA-Musterverträge). Zürich,
> Switzerland, 2011. ISBN 978-3-7255-6366-1.
> 
> Da es wie bei sehr vielen ZORA-Eprints keinen Volltext gibt, muss man
> in den angegebenen Links recherchieren, um herauszufinden, dass er
> Dieter heißt.
> 
> Und a man in ZORA noch nicht mal minimale Informationskompetenz
> besitzt, wundert es nicht, wenn man dank der Verlinkung einer URL mit
> Session-ID in http://www.zora.uzh.ch/54679/ auf die Meldung Sitzung
> nicht mehr gültig stößt.
> 
> Klaus Graf
> 
> Am 6. Januar 2012 19:33 schrieb Christian Gutknecht
> <christian.gutknecht at hbz.uzh.ch>:
>> Ach Herr Graf, ihr Kommentar versüsst mir gerade das Wochenende :-)
>> 
>> Wenn Sie doch bitte nur die erste Seite gelesen hätten, würden Sie merken
>> dass sie doch kaum uns kritisieren können, dass die HTW Chur für ihre
>> Hochschulschriften kein institutionelles Repository hat.
>> Seien sie doch zufrieden das die Arbeit immerhin in einem Subject Repository
>> frei zugänglich ist.
>> 
>> Am 06.01.2012 19:13, schrieb Klaus Graf:
>> 
>>> Ich denke, es spricht Bände, WO man diese Arbeit OA einsehen kann:
>>> nämlich NICHT auf dem Zürcher Server.
>>> 
>>> Sind IRs ein IRrweg?
>>> 
>>> Beste Wünsche zum Neuen Jahr
>>> Klaus Graf
>>> Hinweise auf englischsprachige Publikationen zu OA:
>>> http://archivalia.tumblr.com/tagged/openaccess
>>> 
>>> Am 6. Januar 2012 17:53 schrieb Christian Gutknecht
>>> <christian.gutknecht at hbz.uzh.ch>:
>>>> 
>>>> Liebe KollegInnen
>>>> 
>>>> Darf ich auf eine Bachelor Thesis von Beat Fehr aufmerksam machen die bei
>>>> uns an der Universität Zürich bezüglich "Repositories beyond Open Access"
>>>> entstanden ist:
>>>> http://hdl.handle.net/10760/16441
>>>> 
>>>> Beste Grüsse
>>>> 
>>>> --
>>>> 
>>>> Christian Gutknecht
>>>> 
>>>> Universität Zürich
>>>> Hauptbibliothek
>>>> Forschungsbibliothek Irchel
>>>> Winterthurerstrasse 190
>>>> CH-8057 Zürich
>>>> Tel. +41 44 63 54162
>>>> www.hbz.uzh.ch
>>>> www.oai.uzh.ch
>>>> christian.gutknecht at hbz.uzh.ch
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